Das Glossar enthält eine Auswahl an Begriffen aus den Bereichen IT und visuelle Gestaltung und kann hilfreich sein beim Verständnis von Kommunikations-Projekten. Das Glossar erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, allfällige Fehler in Beschreibungen sind vorbehalten.
A
| Abnahme | Juristisch definierter Vorgang, bei dem der Auftraggeber die Annahme des gelieferten Produkts erklärt. |
| Abnahmetest, Acceptance test | Möglichst realitätsnaher Test des Auftraggebers, bei welchem die gestellten Abnahmekriterien auf Korrektheit und Vollständigkeit geprüft werden |
| Access, MS Access | Datenbank-Software aus dem Office-Paket von Microsoft |
| Account | siehe Benutzerkonto |
| Acrobat | Populäres Programm von Adobe zur Erstellung von PDF-Dokumenten |
| Active Server Pages, ASP | Server Side Scripting Sprache von Microsoft für dynamisch generierte Webseiten |
| Additives Farbmodell | Farbmodell, welches Farben durch die Mischung aus den drei Grundfarben Rot, Grün und Blau zusammensetzt. Es kann nur von selbststrahlenden Systemen verwendet werden (z.B. Licht) und lehnt sich an das menschliche Auge und seine Netzhaut-Rezeptoren an. Mischt man rot und grün, erhält man gelb, rot und blau ergibt magenta, blau und grün ergibt cyan. Mischt man alle drei Grundfarben, erhält man weiss (Sonnenlicht), schaltet man alle drei Grundfarben ab, so bleibt schwarz. |
| Administrator | Verwalter mit maximalen Zugriffsrechten, z.B. im Netzwerk oder CMS |
| Adobe | Software-Hersteller, bekannte Produkte sind Photoshop oder Acrobat |
| Alpha-Version, Alpha-Phase | Frühe Version bzw. Entwicklungsphase einer Software |
| API | Application Programming Interface, Routinen für Schnittstellen zwischen Systemen, Anwendungen und Komponenten |
| Applet | Kleines Programm doer Programmbaustein, z.B. in Java geschrieben |
| Applikation | Ein Software-Programm, eine Anwendung |
| Application Service Provider, ASP | Ein Dienstanbeiter, welcher seine Dienste (kostenpflichtig) über das Netzwerk anbietet. Der Nutzer kauft nicht die Software sondern das Nutzungsrecht. |
| Auflösung | Pixelmatrix zur Bildschirmdarstellung, je höher die Auflösung desto mehr Inhalt kann auf dem Bildschirm dargestellt werden. Beispiele sind 1024x768 Pixel (horizontal x vertikal), 800x600 Pixel, etc. |
B
| Barrierefreiheit | Art der elektronischen Datenaufbereitung, durch welche Behinderte ohne Hindernisse auf die Informationen zugreifen können. |
| Benutzerkonto | In einer Applikation hinterlegte Informationen zu einem Benutzer, der Zugriff ist meist mittels Benutzername und Passwort geschützt. |
| Beschaffungsmanagement | Integration und Zusammenarbeit mit Partnern und Lieferanten |
| Beta-Version, Beta-Phase | Weit fortgeschrittene Version bzw. Entwicklungsphase einer Software, enthält meist bereits alle endgültigen Merkmale und Funktionen |
| Betatester | Testperson, welche die Beta-Version einer Software auf Fehler prüft |
| Betriebssystem | Basissoftware eines Computers, welche z.B. die Kommunikation zwischen der Hardware und weiterer Software vermittelt. |
| Binärcode | Daten in Maschinenform, welche durch eine Kombinationskette aus zwei Zeichen (0/1) bzw. Zuständen (ein/aus) gebildet werden. Im Gegensatz zum Binärcode ist der Quellcode einer Applikation auch für Menschen lesbar. Binärcode entsteht durch die Umwandlung von Quellcode durch Interpreter oder Compiler. |
| Bit | Abkürzung für 'Binary Digit', die kleinste digitale Masseinheit. Sie kann nur zwei Zustände annehmen (1/0 bzw. ein/aus). |
| Bitmap, BMP | Grundsätzlich unkomprimiertes Rastergrafik-Format (z.B. Dateiendung .BMP) |
| Breadcrumbs | Navigationsverweise, welche zuvor besuchte Seiten einer Website dokumentieren, angelehnt an die Brotkrumen aus dem Märchen Hänsel und Gretel. |
| Browser | Programm zum Durchsuchen des Internets und zur Darstellung von Websites. Bekannte Vertreter sind Internet Explorer, Netscape oder Firefox. |
| Button | Knopf, grafische Schaltfläche in Websites oder Programmen |
| Byte | Abkürzung für 'Binary Term', die zweitkleinste Masseinheit für binäre Information. 1 Byte = 8 bit (ermöglichst 256 Kombinationen). |
C
| Cache | Zwischenspeicher, ermöglicht schnelleres Ausführen von bereits gespeicherten Aktionen oder vermeidet erneutes Downloaden vom Internet. |
| Cascading Stylesheets, CSS | Standardisierte, hierarchisch strukturierbare Layoutvorgaben zur Darstellung von Websites. |
| CGI | Common Gateway Interface, ermöglicht die Interaktion zwischen Client und Server-Programmen, heute seltener eingesetzt |
| Client | Computer oder Programme in einem Netzwerk, welche mit einem zentralen Server interagieren (z.B. Ihr Browser). |
| CMYK | Abkürzung für Cyan-Magenta-Yellow-Key, siehe Subtraktives Farbmodell |
| Compiler | Programm, das Quellcode in maschinen-ausführbaren Binärcode übersetzt. |
| Construction Phase | Konstruktionsphase des Rational Unified Process |
| Consulting | Beratung |
| Content Management System, CMS | Oft datenbankbasierte Software zur Datenverwaltung und -präsentation, bei welcher die Darstellung strikt von der Information getrennt ist. |
| Cookies | Kleine Dateien, in welchen Webapplikationen zur späteren Wiederverwendung Informationen über einen Client auf der lokalen Festplatte speichern. |
| Corporate Behaviour, CB | Die Kultur eines Unternehmens (Abläufe, interne und externe Verhaltensweisen), das CB ist ein Teil der Corporate Identity. |
| Corporate Communication, CC | Die Kommunikation eines Unternehmens (Maximen, Branding, Positionierung), die CC ist ein Teil der Corporate Identity. |
| Corporate Design, CD | Das Erscheinungsbild eines Unternehmens (Logos, Farben, Formen), das CD ist ein Teil der Corporate Identity. |
| Corporate Identity, CI | Strategisches Identitätskonzept eines Unternehmens zur Positionierung nach innen und aussen. |
| Corporate Image, CIg | Die Wirkung eines Unternehmens auf ein Publikum, das CIg spiegelt also die eigentliche Corporate Identity wider. |
D
| Datei | Gruppierung von inhaltlich zusammengehörenden elektronischen Daten, in welcher Informationen persistent gespeichert werden. Beispiele sind HTML-, Word-, PDF- oder ZIP-Dateien. |
| Dateiendung | Wenige Buchstaben nach dem letzten Punkt eines Dateinamens, welche den Typ einer Datei anzeigen |
| Datenbank, DB | Möglichkeit zur elektronischen Speicherung von Daten |
| Debugging | Fehlersuche und -beseitigung in Code oder Abläufen von Programmen |
| Decoder, dekodieren | Programm, welches zuvor encodierte Daten wieder entpackt (dekodiert) |
| Deliverable | Im Projektplan definierte zu liefernde Produkte zu einem bestimmten Zeitpunkt |
| Desktop Publishing, DTP | Gestaltung von Medien mithilfe von Computerprogrammen |
| DNS | Domain Name System, System, das IP-Adressen einen Domainnamen zuweist |
| DOC | Dateiendung von MS Word Dokumenten, proprietäres Microsoft-Format |
| Domain(name) | umgangssprachlicher Ausdruck für 'Second Level Domain', ein Teil der URL |
| Download | Herunterladen von Daten aus dem Internet |
| Draft | Entwurf |
| Drag'n'Drop | Englisch für 'Ziehen und Fallenlassen', unter grafischen Betriebssystemem wie Windows etablierte Interaktion mit der Maus |
| Dreamweaver | Bekannte Website Editor Software von Macromedia (Adobe) |
| Dynamisch | nicht statisch, bezeichnet z.B. die Verwendung von Variablen, was eine individualisierung von Webapplikationen ermöglicht |
E
| E-Business | Oberbegriff für Geschäfte über elektronische Medien (z.B. Internet) |
| E-Commerce | Handel mit Waren über elektronische Medien wie das Internet (z.B. über einen Online-Shop), ein Teil des E-Business |
| Elektronischer Nachrichtenversand über das Internet | |
| Echtfarben | siehe Farbtiefe |
| Editor | Verwalter mit eingeschränkten Zugriffsrechten; oder Programm zur Datenbearbeitung (z.B. HTML-Editor) |
| Elaboration Phase | Detailkonzeptphase des Rational Unified Process |
| Encoder, encodieren | Programm, welches Daten nach einem Algorithmus packt und/oder verschlüsselt (encodiert), um Speicherplatz zu sparen und/oder Sicherheit bei deren Übertragung zu bieten. |
| Endung, Extension | siehe Dateiendung |
| Eskalation | Erhöhung des Einsatzes von bestimmten Mitteln oder Personen |
| Excel, MS Êxcel | Tabellenkalkulations-Software aus dem Office-Paket von Microsoft |
F
| Farbtiefe | Anzahl verwendete Farben bei der Bildschrimdarstellung, Masseinheit ist Bit. Ab 16.8 Millionen Farben (24 bit Farbtiefe) spricht man von Echtfarben (True Color), da die Darstellung für das menschliche Auge natürlich wirkt. |
| File | siehe Datei |
| Final, Finale Version | Fertig entwickelte und freigegebene Fassung einer entwickelten Software |
| Firefox | Alternativ-Browser der Mozilla Foundation mit stetig wachsender Verbreitung |
| Firewall | Virtueller Schutzwall für Das Netzwerk eines Computersystems |
| Flachbildschirm | Umgangssprachliche Bezeichnung von LCD-Bildschirmen. Aufgrund der Technik sollten diese Monitore immer mit der Maximalauflösung anzeigen. |
| Flash | Vektorbasierte Multimedia-Software von Macromedia (neu: Adobe) mit weit verbreitetem Browser-Plugin |
| Fokusgruppe | Gruppe von Personen, welche intuitiv auf gezeigte Ideen, Designs und sonstige Vorab-Elemente reagieren |
| Frames | Einzelne Rahmen, in welchen mehrere HTML-Seiten nebeneinander dargestellt werden können (z.B. Navigation und Inhalt) |
| Freeware | Kostenlose Software, im Gegensatz zu Open Source aber ohne Quellcode |
| Frontpage | Website Editor Software von Microsoft |
| FTP | File Transfer Protocol, das Protokoll zur Dateiübertragung im Internet |
G
| Gantt-Diagramm, Gantt-Chart | Nach Henry L. Gantt benanntes Balkendiagramm, das den Arbeitsfortschritt einzelnen Projektaktteile entlang einer Zeitachse zeigt |
| GIF | Graphics Interchange Format, Rastergrafik-Format für Grafikdateien, das nur 256 Farben darstellen kann (Dateiendung .GIF) |
| Gigabyte, GB, GByte | 1 Gigabyte = 1024 Megabyte |
| Graphical User Interface, GUI | Grafische Benutzeroberfläche einer Anwendung (z.B. Navigation) |
| Go-Live | Produktiv-Schaltung einer neu entwickelten Applikation |
| Derzeit bekannteste Suchmaschine für Websites; ebenfalls der Name der Eignerfirma | |
| GPL | GNU General Public License, Lizenz, unter welcher Open Source Programme weitergegeben und verwendet werden dürfen |
| Gut zum Druck, GzD | Letzter Kontrollausdruck eines Dokuments vor dem definitiven Druck. |
H
| Haptik | griech. haptikos = greifbar, den Tastsinn betreffende Aspekte eines Objekts |
| Hardware | Gerätekomponenten eines Computersystems (Prozessor, Festplatte, etc) |
| Header | Dateikopf, enthält meist administrative Einstellungen und Angaben zur Datei |
| Homepage | Startseite einer Website, umgangssprachlich fälschlicherweise auch als Synonym für eine ganze Website verwendet |
| Host | Zentraler Computer in einem Netzwerk oder im Internet |
| Hosting | Bereitstellung von Daten im Internet mittels Server (Host) |
| HTML | Hypertext Markup Language, clientseitige Standardsprache für Internetseiten (Dateiendung .HTM oder .HTML) |
| HTTP | Hypertext Transfer Protocol, Protokoll zur Übertragung von Websites im Internet, hat mit HTTPS eine gesicherte Variante |
| Hyperlink | Verweis innerhalb eines Hypertext-Dokuments auf eine andere URL |
I
| Illustrator | Professionelle vektorbasierte Bildbearbeitungs-Software von Adobe |
| Implementierung | Phase der Softwareentwicklung, bei welcher die zuvor erstellten Konzepte umgesetzt werden |
| Inception Phase | Rohkonzeptphase des Rational Unified Process |
| Informatik | Wissenschaft, die sich mit Information und deren Verarbeitung befasst |
| Informationstechnologie, IT | Oberbegriff für Informationstechnologie und Datenverarbeitung aller Art, oft gleichgesetzt mit dem Bereich Informatik allgemein |
| Inkompatibel | siehe Kompatibel |
| Integrationsmanagement | Allgemeine Koordinierung einzelner Projektelemente |
| Interface | Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine zur Befehlseingabe |
| Internet | TCP/IP basiertes, weltweites Datennetzwerk. Es hat mehrere Unterdienste wie das World Wide Web oder E-Mail |
| Internet Explorer, IE | Browser von Microsoft |
| Internet Service Provider, ISP | Dienstleister, welcher (kostenpflichtige) Internetdienste zur Verfügung stellt (z.B. E-Mail, Hosting, Internetzugang, etc) |
| Interpreter | Programm, welches Quellcode ohne Umwandlung in Binärcode einlesen und ausführen kann (z.B. Browser, die Webseiten darstellen) |
| Intranet | TCP/IP basiertes, unternehmensinternes Datennetzwerk. Es bietet meist dieselben Dienste wie das Internet, der Zugriff ist aber beschränkt. |
| IP-Adresse, IP-Nummer, IP | Eindeutige numerische Adresse zur Identifikation von Computern im Netzwerk. Eine IP-Adresse besteht aus vier durch Punkte getrennte Zahlen, welche Werte zwischen 0 und 255 annehmen können. |
J
| J2EE, Java EE | Java Platform Enterprise Edition, Spezifikation für in Java programmierte Softwarekomponenten, welche die hersteller-unabhängige Zusammenarbeit sicherstellt. Benötigt einen Application Server als Laufzeitumgebung. |
| Java | Plattformunabhängige objektorierntierte Programmiersprache von Sun Microsystems zur Entwicklung von Java Applets |
| Java Virtual Machine, JVM | Interpreter für Java Code, auch Browser Plugin, ein Teil der JRE |
| JavaScript | Clientseitige Scriptsprache zur Erweiterung von HTML |
| JDBC | Java Database Connectivity, Schnittstelle für Java-Anwendungen auf eine Datenbank |
| JDK | Java Development Kit, Entwicklungsumgebung für Java |
| JPG, JPEG | Rastergrafik-Format zur komprimierten Bildspeicherung, wichtigstes Format für Echtfarben-Bilder im Internet (Dateiendung .JPG) |
| JRE | Java Runtime Environment, Programm, das auf dem lokalen Betriebssystem installiert wird und für die Interpretation von Java-Anwendungen zuständig ist |
| JSP | JavaServer Pages, serverseitige Scriptsprache zur Einbettung von Java-Programmcode in HTML-Seiten |
K
| Keyword | Schlüsselwort zu einem Inhalt (z.B. als Metatags in einer Webseite definiert) |
| Kick-off Meeting | Erste Sitzung eines Projektes, welche dem Kennenlernen des Projektteams und der Absteckung von Rahmenbedingungen dient. |
| Kilobyte, KB, KByte | 1 Kilobyte = 1024 Byte |
| Kommunikationsmanagement | Informations- und Berichtswesen für alle Phasen und Bereiche |
| Kompatibel, Kompatibilität | Fähigkeit eines Systems oder von Komponenten, mit anderen Systemen oder Komponenten zu kommunizieren. Ist diese Fähigkeit nicht gegeben sind die Systeme oder Komponenten inkompatibel. |
| Kompression, Komprimierung | Reversible oder irreversible Reduzierung des Datenvolumens mittels eines Algorithmus. Je höher die Kompression, desto grösser der Datenverlust. |
| Kongruenz | Deckungsgleichheit, Einheitlichkeit |
| Kostenmanagement | Einhaltung des vorgegebenen Budgetrahmens |
L
| LAN | Local Area Network, lokales Netzwerk |
| Lastenheft | Ergebnis einer Durchführbarkeitsanalyse, beschreibt die aktuelle Situation und grob die Spezifikationen eines Projekts |
| LCD | Liquid Crystal Display, Flüssigkristallanzeige, welche die Basis für 'Flachbildschirme' bildet. |
| Link | siehe Hyperlink |
| Linux | Open Source Betriebssystem, weit verbreitet im Serverbereich |
| Localhost | Vordefinierter Domainname des eignene Computers (IP 127.0.0.1) |
| Log, Logging, Logfile | Protokollierung von Aktionen, die in einem Logfile gespeichert wird |
| Log in, Log on | Eintritt oder Anmeldung in ein Netzwerk oder eine Anwendung |
| Log off, Log out | Austritt oder Abmeldung aus einem Netzwerk oder einer Anwendung |
M
| MacOS | Betriebsystem von Apple |
| Macromedia, neu: Adobe | Software-Hersteller, bekannte Produkte sind Flash oder Dreamweaver |
| Maschinencode | siehe Binärcode |
| Megabyte, MB, MByte | 1 Megabyte = 1024 Kilobyte |
| Meta- | reflexiv, auf sich selbst bezogen, verwendet z.B. in Metatags (Informationen zur Datei) oder Metanavigation (ergänzend zum aktuellen Thema) |
| Microsoft, MS | Softwarehersteller, bekannte Produkte sind MS Windows oder MS Office. |
| Milestone, Meilenstein | Im Projektplan definiertes Element, welches den Abschluss einer Phase oder die Fertigstellung eines Teilprodukts markieren. |
| Modem | Wandelt Computerdaten in eine über ein Fremdnetzwerk (Telefonleitung, TV-Kabelnetz) versendbare Form und wieder zurück |
| Moodboard | Bildcollage zur spielerischen Annäherung an ein Designthema, Leitlinie für Aussehen und Stimmung. |
| MP3 | Komprimiertes Tondatenformat, starke Verbreitung durch das Internet |
| Multimedia | Informationen, welche sich durch die Verknüpfung mehrerer Medien auszeichnen (z.B. Filme, welche parallel Bild und Ton bieten) |
| MySQL | Bekannte, äusserst leistungsfähige Open Source Datenbank |
N
| Nameserver | Server, welcher im Netzwerk angemeldeten Computern bzw. ihren IP-Adressen über das DNS einen Domainnamen zuteilt. |
| Navigation | Steuerungsbereich, mittels welchem sich ein Benutzer in einer Anwendung oder auf einer Website bewegt. |
| Netscape | Unternehmen (heute: AOL), das den ersten weltweit verbreiteten Internetbrowser (Navigator) entwickelt hat. |
| Network Information Center, NIC | Verwaltungseinrichtung des Internets, vergibt Second Level Domains |
| Netzwerk | Verbund von Computern, welche über Kabel oder drahtlos miteinander verbunden sind und kommunizieren. Die Maschinen lassen sich in Clients und Server einteilen. |
| Neue Medien | Rechnergestützte Medien in digitaler Form, z. B. e-Mail, Internet, DVD. Wurde bereits früher verwendet, z.B. bei der Einführung des Radios. |
| Newsgroup | Virtuelle Gruppe mit bestimmten Themen, in welchen Neuigkeiten veröffentlicht (gepostet) und diskutiert werden. |
| NPO | Non-Profit-Organisation, Gemeinschaft, die keine finanziellen interessen verfolgt |
O
| OASIS | Organization for the Advancement of Structured Information Standards, internationale Non profit-Organisation, die sich mit der Weiterentwicklung von E-Business- und Web Service-Standards beschäftigt |
| Objektorientiert | Der menschlichen Sichtweise ähnliche Eigenschaft einer Programmiersprache oder -technik, bei welcher von den Daten unabhängige Codeteile zu mehrfach wiederverwendbaren Objekten zusammengefasst werden, was Flexibilität maximiert und Fehleranfälligkeit minimiert |
| Office, MS Office | Büroanwender-Softwarepaket von Microsoft (enthält je nach Version MS Word, MS Excel, MS Outlook, MS Access, MS Powerpoint u.a.) |
| Offline | Nicht mit dem Netzwerk (Internet) verbunden |
| On the fly | Direkt ohne Zwischenspeicherung |
| Online | Mit dem Netzwerk (Internet) verbunden |
| Online-Shop | Virtueller Einkaufsladen im Internet, siehe auch E-Commerce |
| Open Office | Kostenloses Open Source Office-Paket |
| Open Source | Bewegung, welche Anwendungen in der Community erstellt und den Quellcode öffentlich und kostenlos unter der GPL zur Verfügung stellt |
| OpenDocument | Offenes Dokumentformat auf XML-Basis, spezifiziert durch OASIS |
| Opera | Alternativ-Browser |
| Operating System, OS | siehe Betriebssystem |
| Oracle | Hersteller einer bekannten professionellen Datenbanklösung |
| Organigramm | Grafische Darstellung von Organisationsstruktur und -herarchie |
| Outlook | Kommunikations-Software aus dem Office-Paket von Microsoft |
P
| Pantone-Farben, Pantone Matching System | Standardisierte Druckfarben nach subtraktiver Mischung aus dem professionellen Bereich |
| Patch | Korrektur-Update für eine bestehende, teilweise fehlerhafte Software |
| Portable Document Format, plattformunabhängiges Dateiformat von Adobe zum Dokumentaustausch | |
| Perl | Serverbasierte Scriptsprache, Sprache von 'CGI's |
| Persona | Fiktiver Vertreter einer Zielgruppe zum Testen von Abläufen |
| Personalmanagement | Resourcenplanung nach Fähigkeit und Kapazität, Teamentwicklung |
| Pflichtenheft | Basiert auf dem Lastenheft und beschreibt im Detail, welche Leistungen ein Auftragnehmer zur Fertigstellung eines Projekts zu erbringen hat |
| Photoshop | Die Standard-Software für professionelle Bildbearbeitung von Adobe |
| PHP | Akronym für PHP: Hypertext Preprocessor, serverseitige Open Source Scriptsprache, vorrangig verwendet für dynamische Websites |
| Pixel | Kleinste Darstellungseinheit auf Bildschirmen, Bildpunkt |
| Plugin | Zusatz-Programm oder -funktionalität für bestehende Software |
| PNG | Rastergrafik-Format, das die Vorteile von JPG und GIF vereint (Dateiendung .PNG), wird nicht von allen Browsern korrekt unterstützt |
| Post, Posting | Veröffentlichung, z.B. von Beiträgen in einer Newsgroup |
| Powerpoint, MS Powerpoint | Präsentations-Software aus dem Office-Paket von Microsoft |
| Programm | Kurz für Computerprogramm, eine Abfolge von Aktionen, welche der Computer auszuführen hat |
| Programmieren | Schreiben eines Programms mittels Quellcode in einer Programmiersprache |
| Programmiersprache | Computer-Quellcodesprache, welche Prozeduren vorgibt, die von Programmierern erlernt und für die Umsetzung gewünschter Aufgaben (ein Programm) verwendet werden können. Für die Ausführung durch einen Computer wird ein Interpreter oder ein Compiler benötigt. Beispiele sind Java, C, Basic, aber auch PHP, HTML etc. |
| Projekt | Nach DIN 69901 ein einmaliges Vorhaben, bei dem innerhalb einer bestimmten Zeitspanne ein bestimmtes Ziel erreicht werden soll |
| Projektmanagement, PM | Führungskonzept zur Lenkung eines Projektes nach den Vorgaben der Projektmethodik. Es dient zur effizienten und problemlosen Abwicklung eines Projektes. |
| Prototyp | Vorab-Version einer Software, welche zum besseren Verständnis von Definitionen und früher Problemerkennung dient |
| Provider | siehe Internet Service Provider |
Q
| Qualitätsmanagement | Standardisierung von Abläufen, Dokumentation, Reviews und Massnahmen |
| Qualitätssicherung, QA | Teil des Qualitätsmanagement, welcher der Vertrauensbildung beim Kunden durch Einhaltung von Qualitätsstandards dient |
| Quellcode | Datenform, in welcher Computerprogramme mithilfe von Programmiersprachen geschrieben werden. Sie ist für Menschen lesbar und muss für den Computer durch einen Interpreter übersetzt bzw. in binären Code gewandelt werden. |
| Quelltext | Daten der HTML-Seite, welche von einem Browser interpretiert werden. Bei clientbasierten (statischen) Seiten ist der Quelltext identisch mit dem Quellcode, bei serverbasierten Seiten (dynamisch) enthält der Quelltext nur noch die Ergebnisse der bereits auf dem Server ausgeführten Aufgaben. |
| Query | (Such)anfrage an einen Server (z.B. Internet oder Datenbank) |
R
| Rasterbild, Rastergrafik | Pixelbasiertes, im gegensatz zum Vektor nicht verlustfrei skalierbares Bild (Dateiendungen .BMP, .JPG, .GIF, .TIF, etc.) |
| Rational Unified Process, RUP | Iteratives, modular verwendbares Prozessmodell zur Softwareentwicklung. |
| Release | Freigabe einer entwickelten Software |
| Release Candidate, RC | Öffentlich freigegebene Version einer fast fertig entickelten Software |
| Return on Investment, ROI | Rendite von eingesetztem Kapital |
| Review | Oberbegriff für alle Arten von Kontroll- und Prüfmethoden in einem Projekt |
| RGB | Abkürzung für Rot-Grün-Blau, siehe Additives Farbmodell |
| Risikomanagement | Analysen, präventive Massnahmen und Notfallkonzepte |
| Robot | siehe Spider |
| Root, Root-Verzeichnis | Oberste Ebene auf einem Datenspeicher (z.B. Server, Festplatte), auf die zugegriffen werden kann |
S
| Schnittstelle | Kommunikationsknoten, welcher die Übersetzung für zwei verschiedene Hardware- oder Software-Komponenten liefert |
| Scope Management | siehe Umfangsmanagement |
| Screen Design | Grafisches Gestaltung von Bildschirminhalten, z.B. Benutzeroberflächen |
| Script, Skript | Kleines Programm, dessen Funktionen in Anwendungen oder Websites genutzt werden können. |
| Scriptsprache | Programmiersprache, meist verwendet für kleinere Programmieraufgaben |
| Scrollen | Verschieben des aktuellen Bildschirmausschnitts, um nicht sichtbare Teile einer Webseite sichtbar zu machen |
| Second Level Domain | Domainname, den man für eine Website kauft (z.B. creativeacts.com) |
| Secure Socket Layer, SSL | Standardprotokoll zur sicheren Datenübertragung im WWW (z.B. mit 128 bit oder 256 bit Verschlüsselung) |
| Server | Dienst oder zentraler Rechner in einem Netzwerk, der Clients seine Dienste zur Verfügung stellt (z.B. als Webserver) |
| SGML | Standard Generalized Markup Language, grundsprache zur Definition einer Tag-basierten Dokumenten-Struktur wie HTML oder XML |
| Sitemap | Liste mit einer Übersicht aller Informationsseiten einer Website |
| Software | Programme, welche auf der Hardware eines Computers laufen und die Aktionen von Mensch und/oder Maschine koordinieren |
| Spam | Ursprünglich 'Spiced Pork and Ham' (Dosenpressfleisch), heute verwendet als Ausdruck für ungewünschte E-Mail-Werbung oder Newsgroup-Postings |
| Spider, Robot | Programm, welches als Agent für Suchmaschinen das WWW durchsucht |
| SQL | Structured Query Language, standardisierte Abfragesprache für kompatible Datenbanken |
| Stakeholder | Interessenträger, an Unternehmensaktivitäten beteiligte Person |
| Statisch | Nicht dynamisch, bezeichnet nicht individuell durch Variablen anpassbare Webseiten |
| Stream, Streaming | Technik, welche durch kontinuierliche Datenströme die möglichst verzögerungsfreie Wiedergabe von Multimedia-Inhalten über ein Netzwerk in Echtzeit ermöglicht. Benötigt normalerweise Encoder und Decoder. |
| Styleguide | Richtlinien und Vorgaben für die linientreue Gestaltung von Medien einer Organisation |
| Subdomain | Unter-Adresse einer Second Level Domain, z.B. webmail.creativeacts.com. |
| Subtraktives Farbmodell | Farbmodell, das Farben aus den zum additiven Modell komplementären Grundfarben Cyan, Magenta und Gelb sowie der Schlüsselfarbe Schwarz mischt. Es wird von nicht-selbststrahlenden Systemen (Reflektoren) verwendet und ist z.B. die Basis für Druckprozesse. Mischt man Magenta und Gelb, erhält man Rot (R), aus Gelb und Cyan ergibt sich Grün (G), und Cyan und Magenta gemischt ergibt Blau (B). Ohne Farbe bleibt die Grundfläche Weiss, mischt man alle Farben erhält man Schwarz. |
| Suchmaschine | Programm, welches mit Spidern das Internet nach Websites durchsucht, diese nach bestimmten Regeln ordnet und Benutzern die Informationen mittels Volltextsuche zur verfügung stellt. Bekanntester Vertreter ist Google. |
| Sun Microsystems | Software-Entwickler, bekanntestes Produkt ist die Programmiersprache Java |
| Surfen | Ausdruck für die virtuelle Fortbewegung im WWW über einen Browser |
T
| Tag | Vordefinierter Steuerbefehl in einem Quellcode, welcher zusätzliche Informationen über den bezeichneten Bereiche gibt (z.B. Titel, Tabelle, etc.) |
| TCP/IP | Transmission Control Protocol / Internet Protocol, Protokolle zum Datenaustausch in Netzwerken |
| Template | Vorlage, beispielweise für ein Layout, welches auf einer ganzen Website gilt |
| Terabyte, TB, TByte | 1 Terabyte = 1024 Gigabyte |
| Terminmanagement | Einhaltung des Zeitrahmens anhand des Projektplans |
| Third Level Domain | Subdomain einer Second Level Domain, z.B. www.creativeacts.com oder webmail.creativeacts.com |
| Thumbnail | 'Daumennagel'-grosses Vorschaubild einer grösseren Grafik |
| TIF, TIFF | Tagged Image File Format, professionelles Datenformat für Rastergrafiken |
| Top Level Domain, TLD | Standardisierte Länder- und Organisationskennungen für Second Level Domains (.com, .ch, etc.), werden von NICs verwaltet. |
| Total Cost of Ownership, TCO | Gesamtkosten eines Produkt, also Anschaffungspreis plus Kosten für Implementation, Schulung, Betrieb und Wartung. |
| Traffic | Datenverkehr über einen Server, je grösser die zu downloadenden Daten desto mehr Traffic entsteht (z.B. Bilder, Videos) |
| Transition Phase | Übergangsphase des Rational Unified Process |
| True Color | Echtfarben, siehe Farbtiefe |
| True Type Font, TTF | Vektorbasiertes, beliebig skalierbares Schriftformat |
| Typo3 | Bekanntes Open Source CMS |
| Typografie | griech. 'Figur malen', Schriftgestaltung und -wahl, visuelle Aspekte der Textgestaltung |
U
| Umfangsmanagement | Einhaltung und (falls nötig) Reorganisation des Projektrahmens |
| Unified Modelling Language, UML | Standardisierte Sprache zur Softwareentwicklung, welche Ausdrücke, Verknüpfungen und Aktionen von Objekten u.a. mittels grafischer Notation definiert. |
| UNIX | Server-Betriebssystem |
| Update | Aktualisierung oder Erweiterung einer Software auf eine neue Version |
| Upgrade | Aufrüsten von Hardware oder einer Software auf eine grössere Version (z.B. von Freeware auf Professional) |
| Upload | Hochladen von Daten ins Internet |
| URL | Abkürzung für 'Uniform Resource Locator', die eindeutige Adressierung von informationen im internet. Die URL 'http://www.creativeacts.com/index.php' setzt sich zusammen aus dem Serverprotokoll (http), dem Serverdienst (www), dem Second Level Domainnamen (creativeacts), dem First Level Domainnamen (com) und einer PHP-Seite (index.php) |
| Usability | Benutzerfreundlichkeit oder Gebrauchstauglichkeit, mit welcher eine Aufgabe umgesetzt werden kann. |
| User, Username, User-ID | Synonym für Benutzer, Benutzername |
V
| Variable | Grösse, die verschiedene Werte annehmen kann, ermöglicht den Wertetransport und -austausch in Scripten |
| Vektorbild | Stufenlos skalierbares, vektorbasiertes Bild (Dateiendungen .SWF, .SVG, etc.) |
| Virtual Private Network, VPN | Privates Netzwerk, welches über öffentliche Netzwerke mittels Zugangsschutz und Verschlüsselung realisiert wird (Fernzugriff) |
| Virtuell | Nicht real, Synonym für "im Internet" |
W
| WAP | Wireless Application Protocol, Standard für mobile Datenübertragung |
| Webapplikation | Anwendungen, welche im Browser eines Anwenders ablaufen |
| Webdesign | Umgangssprachlicher Ausdruck für die Erstellung von Wbeapplikationen und/oder das zugehörige Screendesign |
| Webseite | Synonym für einzelne HTML-Seite |
| Webserver | Server, der Informationen (z.B. als HTML-Seiten) im Internet zur Verfügung stellt. Die Kommunikation mit dem Client findet z.B. über HTTP statt. |
| Website | URL im Internet, welche mehrere HTML-Seiten unter einer Adresse zusammenfasst und zur Verfügung stellt |
| Windows | Weltweit bekanntestes Betriebssystem von Microsoft |
| WML | Wireless Markup Language, Sprache für mobile Internetseiten |
| Word, MS Word | Textverarbeitungs-Software aus dem Office-Paket von Microsoft |
| World Wide Web, Web, WWW | Weltweites Datennetz, neben Email der bekannteste Dienst des Internet |
| World Wide Web Consortium, W3C | Gremium, das die Standards im Internet definiert und überwacht, Mitglieder sind u.a. das MIT oder das CERN. |
| WYSIWYG | What You See Is What You Get, ein WYSIWYG-Editor zeigt z.B. direkt ohne Server eine Vorschau des visuellen Designs einer Website |
X
| XHTML | Extensible Hypertext Markup Language, XML-kompatible Markup-Sprache, Nachfolger von HTML |
| XLS | Dateiendung von MS Excel Dokumenten, proprietäres Microsoft Format |
| XML | Extensible Markup Language, offene, geräteunabhängige und indiviuell konfigurierbare Markup-Sprache der Zukunft |
| XSL | Extensible Stylesheet Language, Layoutdokument für XML-Dateien |
Y
| Yahoo | Bekannte Suchmaschine im Internet |
Z
| ZIP (File) | Gepacktes Dateiarchiv, verwendet zur Veringerung der Dateigrösse (Dateiendung .ZIP) |























