

Bunte Navigationsknöpfe, Flash-Animationen mit Musikuntermalung, beeindruckende Fotogallerien und wild wechselnde Werbebanner zieren immer mehr das Internet. Doch was wenn Sie es nicht sehen oder hören können? Auch für behinderte Menschen stellt das Internet eine wichtige Informationsquelle dar, welche aber korrekt aufbereitet sein will, um nicht von Anfang an zu versiegen.
Unabhängig von der Art der körperlichen Einschränkung wird es im Web möglich, Informationen zu erhalten oder auszutauschen und Kontakte aufzubauen und zu pflegen. Doch damit Website-Inhalte mittels Sprachausgabe oder Braille-Zeile ausgegeben werden oder Links ohne die optische Navigationshilfe Maus angewählt können, müssen diese barrierefrei, also behindertengerecht implementiert sein.
Viele dahingehende Angaben (u.a. auch vom World Wide Web Consortium) sind teilweise verwirrend und geben nur ungenaue Empfehlungen ab. Auf der anderen Seite können sowohl Einschränkungen als auch primäre Website-Zielgruppen extrem unterschiedlich sein, so dass eine komplette Abdeckung aller Vorgaben und Wünsche realistisch gesehen nicht immer möglich sein wird. Dennoch gibt es Techniken, welche bei gleichem optischem oder funktionellem Effekt die Barrierefreiheit drastisch erhöhen, weshalb diese falls immer möglich befolgt werden sollten:
Optimale Kompatibilität kann zudem durch die Einhaltung folgender Empfehlungen erreicht werden, allerdings haben diese direkten Einfluss auf die optische Darstellung, weshalb deren Einsatz nicht immer möglich ist: