

Typo3 ist ein kostenlos erhältliches Open Source Content Management System, zugeschnitten auf die Bedürfnisse von Unternehmen für das Internet, Intranet und Extranet. Es wird in tausenden professionellen Websites rund um den Globus eingesetzt, beispielsweise bei Philips, Volkswagen, General Electric, Stanford University, MGM Home Entertainment, 3M, New York Times, Lufthansa, Ford, T-Online, Samsung und vielen mehr.
Typo3 bietet professionelle Funktionen und Module sowie eine Erweiterungsschnittstelle für ein Maximum an Einsatzmöglichkeiten. Die Verwaltung der Inhalte geschieht über das Browser-basierte Backend, diesem liegt eine fein abgestufte Benutzerverwaltung zu Grunde. Eine weitere, davon unabhängige Benutzerverwaltung ist für die Frontend-Benutzer zuständig – in der Regel die Nutznießer des Web-Angebots. Das CMS trennt dabei streng zwischen Inhalt und Darstellung eines Web-Auftritts.
Für das Layout der Webseiten wird in der Regel mit statischen HTML-Templates gearbeitet, welche Platzhalter enthalten, die dann von Typo3 gegen dynamische Inhalte ausgetauscht werden. Dazu besitzt die Software ein eigenes Steuerkonstrukt namens Typoscript. Dies ist zwar keine voll ausgebildete Skriptsprache, Sie haben damit aber nahezu vollen Zugriff auf die Parametrisierung der resultierenden Webseiten. Das endgültige Erscheinungsbild lässt sich dann mittels CSS festlegen – somit ist mit Typo3 eine moderne, XHTML-konforme sowie barrierefreie Seitengestaltung möglich.

Ein großer Vorteil des modularen Aufbaus ist die Flexibilität des daraus resultierenden Systems. Sie können beispielsweise das CMS in beliebigen Sprachen betreiben, sowohl die Oberfläche des Backends samt den installierten Extensions als auch die per Frontend transportierten Inhalte. Die bereits angesprochene Benutzerverwaltung ist sehr fein justierbar. Da das System Frontend- und Backend-User in zwei verschiedenen Gruppen verwaltet, können so genau definierte Zugriffsrechte eingestellt werden – wobei ein Editieren von Inhalten über das Frontend aber ebenso möglich ist. Es ist also kein Problem, beispielsweise Redakteure einzurichten, die in bestimmten Bereichen neue Inhalte einfügen können, während dagegen eine Lektoren-Gruppe nur die vorhandenen Inhalte sichten oder korrigieren darf.
Mit der Einführung von Workspaces wurde in der Version 4.0 ein lange gefordertes Attribut integriert, was die Mächtigkeit der CMS nochmals erhöhte. Änderungen an einer Live-Site werden nun nicht sofort nach dem Speichern der Seite sichtbar, sondern können zunächst auf einem separaten Workspace durchgeführt werden. Erst ein explizites Publizieren führt dann eine Aktualisierung an den Live-Daten durch. So lassen sich auch die Änderungsrechte von Benutzern oder Gruppen fest auf einen bestimmten, frei definierbaren Workspace begrenzen – das erhöht die Qualität und Sicherheit ungemein.
Typo3 basiert auf der Scriptsprache PHP und fühlt sich in einer typischen LAMP-Umgebung (Linux, Apache, MySQL, PHP) am wohlsten. Mit dem Database Abstraction Layer, der das System vom Unterbau der Datenbank abkoppelt, ist ein flexibler Zugriff auch auf verteilte Datenbanken möglich. Momentan werden mit MySQL, Oracle, PostgreSQL und Firebird vier Systeme unterstützt.
Typo3 wird unter der GNU/GPL Lizenz publiziert. Dies gibt auch Ihnen das Recht, jede mögliche Systemänderung oder Anpassung durchzuführen und gewährleistet dadurch eine wirkliche Unabhängigkeit. Als Software-Produkt unter der GNU Public Licence ist Typo3 selbst dabei völlig kostenlos.
Die größte Herausforderung bei der Bestimmung der Total Cost of Ownership (TCO) und des Return on Investment (ROI) ist es, zu entscheiden, welche Rolle die beeinflussenden Faktoren bei der finalen Entscheidung spielen.
Bei kommerziellen Systemen können sich die Kosten für Lizenzen schnell potenzieren, sobald Sie zusätzliche Editoren / Redakteure anlegen, Software-Erweiterungen, Server oder Datenbanken benötigen.

Mit dem Open Source-Lizenzmodell können Sie die Initialkosten minimieren, wodurch der ROI über denselben Zeitraum steigt. Das somit gesparte Geld ist an anderer Stelle gut investiert, z.B. dort, wo es Ihrem Geschäft wirklich gut tut: In der Anpassung des Systems an Ihre Bedürfnisse und der Schulung der Mitarbeiter. Durch das Engagement einer professionellen Consultancy können Sie das System maßschneidern und Ihre Redakteure trainieren lassen. So können Sie mit Ihrem Projekt schon von Anbeginn durchstarten und in der Zukunft sogar noch mehr Geld einsparen.
Quellen: typo3.de, Internet Professionell